Folge 32: Auto-Abos und reelle Autokosten, sowie Audi (Ur-)S1 und Kia Sorento PHEV

Folge 32: Auto-Abos und reelle Autokosten, sowie Audi (Ur-)S1 und Kia Sorento PHEV

Reelle Autokosten aufgeschlüsselt und im Vergleich zum Auto-Abo gerechnet. Clemens fuhr außerdem mit Stig Blomqvist im Audi S1 über den Col de Turini und Sebastian verhungerte im Kia Sorento PHEV auf der Autobahn.

Hauptthema: Auto-Abos und reelle Autokosten

Autos sind (oft) Leidenschaftsobjekte. Folglich werden die Kosten schöngerechnet. Wertverlust? „Das ist ja kein echtes Geld!“. Wir schlüsseln deshalb reelle Fahrzeugkosten im Detail auf und ziehen zum Vergleich ein paar Monate im Auto-Abo-Clio heran. Wir sprechen außerdem über die vermeintlich geringeren Wartungskosten bei E-Autos und was wir von der Idee halten, sein E-Auto einfach gar nicht mehr zu warten. Geht ja schließlich alle 2 Jahre zum TÜV…

Clemens fuhr im S1 auf dem Col de Turini

Stig Blomqvist und „sein“ Audi S1 (Bild: Audi)

Ok, Clemens war „nur“ Beifahrer. Aber es war im Ur-Quattro, dem Audi S1. Und er saß dabei neben Stig Blomqvist. Auf dem Col de Turini.

Sebastian fuhr Kia Sorento Plugin-Hybrid

Kia Sorento Plugin-Hybrid. Schön, aber… (Bild: Sebastian Bauer)

Sebastian war im Sorento Plugin-Hybrid unterwegs und weiß von einigen Stärken dieses Fahrzeugs zu berichten. Leider eben auch von ein paar Schwächen, die – wie so oft bei Kia – etwas mit dem Antriebsstrang zu tun haben.

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Bildquelle Titelbild „Kontoauszug“: CC-BY 2.0, Fotograf: Tim Reckmann

3 Gedanken zu „Folge 32: Auto-Abos und reelle Autokosten, sowie Audi (Ur-)S1 und Kia Sorento PHEV

  1. Hey, ich fand die Folge super spannend, auch wenn ich meinen (relativ neuen Gebrauchten) im März 2022 abgezahlt habe. Vielen Dank, dass ihr das Thema mal behandelt habt und eure Meinung/Expertise dazu gegeben habt.

  2. Guten Morgen Clemens und Sebastian,

    danke für diese (gar nicht so) langweilige Folge über das dröge Thema Autokosten. Ich habe nach dem Verkauf meines ersten Autos grob überschlagen, was es gekostet hat (ich war unter 30 cent/km; allerdings ohne Parktickets und Landkarten). Bei meinem zweiten Auto wollte ich es genauer wissen, weshalb ich seit dem Kauf 2012 alle Kosten mitlogge. Ein Blick auf aktuelle Verkaufs-Wunschpreise in den Verkaufsportalen, eine Zahl im Excelsheet eintragen für den virtuellen aktuellen Verkaufspreis (=Wertverlust), und ich kenne den Preis pro Kilometer für dieses Fahrzeug (~38 cent/km aktuell).
    Vergleichen konnte ich diese Kosten mit dem von uns auch privat genutzten Dienstwagen meiner Partnerin (die konsequent auf meinen Wunsch hin ein Fahrtenbuch geführt, und damit die 1%-Regelung finanziell erfolgreich ausgehebelt hat) – und entgegen der landläufigen Meinung, wie teuer das ist: Hätte ich die Möglichkeit, würde ich es sofort nutzen. So (gleichzeitig) sorgenfrei und kostenarm kann man nicht Autofahren. (Mit dem ersten selbstverschuldeten Rempler, der über die Vollkasko-Flottenversicherung abgewickelt wird und nicht die eigenen Prozente nach oben treibt, ist man allerspätestens im Plus.)

    Mit Mutterschutz und Elternzeit ging der Dienstwagen zurück zum Arbeitgeber, uns fehlte ein Auto im Fuhrpark – und wir wollten ein Fahrzeug zunächst nur für das Zeitfenster der Elternzeit, bis der Dienstwagen wieder zurückkommt. Dies war für uns der Einstieg ins Autoabo – das sich sowohl in unserer Vorab-Kalkulation als auch im Nachhinein als finanziell sehr sinnvoll herausgestellt hat. Hier kann ich Sebastians Kalkulation nur unterstreichen.
    Clemens hat hierzu einen sehr wichtigen Satz gesagt: „Der Durchschnittsmensch hat in seinem Leben zwei sehr teure Anschaffungen. Die teuerste ist das Haus, die zweitteuerste das Auto.“ – genau dieser Fakt lässt sich mit dem Autoabo aushebeln, und war u.a. für uns (junge Eltern, Elternzeit, Arbeitsstundenreduktion, größere Wohnung benötigt, plötzlich ein Auto mehr zahlen müssen, …) eine wichtige Komponente in diesem Spiel. Denn: Die Gesamtkosten befinden sich auf etwa demselben Niveau wie beim Kauf oder sind (wie bei Sebastian und auch bei uns) leicht darunter; und: ein Jahr Autoabo über 12 Monate für 500€ all.incl. plus Sprit und Wischwasser sind finanzielle Verpflichtungen über 6.000€. Dieses Geld habe ich. Die xx.000€, um dasselbe Fahrzeug zu kaufen, habe ich nicht; ich muss also finanzieren. Meine eigene Schulden-/Haushaltsbilanz ist also durch das Autoabo deutlich positiver (ich habe einen Vertrag über 6.000 € geschlossen, das Geld liegt auf dem Konto, ich bin also in der Gesamtbilanz schuldenfrei).
    Negative Erfahrungen bei der Rückgabe der insg. 3 Fahrzeuge hatten wir nie. Die Abofirma hat einen Vertrag mit der Dekra und sendet zum Autohaus einen unabhängigen Gutachter, der einen sehr transparenten und vorab bekannten Katalog mit Schadensmerkmalen abarbeitet. Ich habe alle Fahrzeuge vor Rückgabe zum Aufbereiter gebracht (was günstiger ist als die Reinigungspauschale vom ADAC), vorhandene Schäden vorab regulieren lassen (u.a. einmal Vollkasko-SB für die Beseitigung eines unverschuldeten Parkremplers mit Fahrerflucht des Verursachers) und habe die Fahrzeuge pfleglich behandelt. Nachzahlungen hatte ich nie. Dafür viele interessante Erfahrungen mit Autohäusern verschiedener Hersteller, die sich einen Sch*** für einen jungen Neuwagenkäufer interessieren. Und ob ich einen Tag im Jahr für Rückgabe und Abholung des Abofahrzeugs kalkuliere, oder für die Jahresinspektion – das nimmt sich nichts.

    Zwei Punkte haben mich letztlich zum Fahrzeugkauf und Ende des Abomodells geführt. Erstens konnte aufgrund des Dieselskandals und der Umstellung der Modellpalette auf Euro 6d TEMP und diverser Homologationsprobleme kein passendes Nachfolgefahrzeug geliefert werden. Und zweitens kauft man für ein Abofahrzeug kein Zubehör. Man quält sich irgendwie durch; ohne Dachträger, ohne Anhängerkupplung, ohne Schneeketten, ohne dies-das-jenes. Ganz banal, aber nach 3 Jahren irgendwann nervig. (Insbesondere in unserem Fall mit einem Multi-Purpose-Fahrzeug wie einem „Campervan light“, d.h. einem Bus, für den man dann auch Fensterverdunklung, Küchenmöbel, Matratze, Transporthilfsmittel, etc. haben möchte. Das ist auf den normalen PKW-Nutzer sicher nicht übertragbar.)
    Gekauft habe ich ein Fahrzeug, das gemäß Preisliste einen Bruttolistenneupreis von ~62.500€ hat. Dieses wurde mir vom lokalen Händler nach Abzug der üblichen Rabatte als Neuwagen für ~44.000€ angeboten. Gekauft habe ich bei einem deutschen Händler eine im benachbarten EU-Ausland durchgeführte Tageszulassung, also ein EU-Import-Fahrzeug, für 35.500€.
    Das bringt mich dann zum Punkt der Wertverlustermittlung des ADAC: Ist jetzt der Wertverlust die Differenz aus dem Listenpreis und dem Verkaufspreis, wenn ich das Fahrzeug wieder veräußere? Oder werden dort typische Rabatte berücksichtigt – denn, mein realer Wertverlust ist die Differenz zwischen meinem Kauf- und meinem Verkaufspreis!
    (Der Markt für Busse und Campervans ist mit dem PKW-Markt kaum vergleichbar; die Preise sind extrem hoch und die Wertverluste extrem gering. Jung-Gebrauchte Fahrzeuge bis 3 Jahre sind so teuer, dass die EU-Tageszulassung sehr attraktiv war. Ein Blick auf aktuelle Gebrauchtpreise prognostiziert einen Wertverlust über 2,5 Jahre und 35tkm von ungefähr 0€. Selbst 10 Jahre alte Fahrzeuge mit 200tkm Laufleistung werden teilweise noch >20.000€ gehandelt. Andere würden es wohl eine Blase nennen, allerdings hält diese Blase schon seit Jahrzehnten.)

    Ein Tipp für diejenigen, die sich für Wertverlust-Abschätzungen interessieren: bei Sixt-Leasing werden unter „Finanzierungsdetails“ sowohl der Listenneupreis als auch der Anschaffungspreis aufgeführt, sowie der kalkulierte Restwert nach Ablauf der Leasinglaufzeit. D.h. hier bekommt man neben der Info zum Wertverlust auch ein Gefühl über die möglichen Rabatte zu diesem Fahrzeug.

    Danke für eure transparente Darstellung zu diesem Thema! Meine persönliche Konsequenz wäre übrigens, wenn mein (wie oben erwähnt 2012 gekauftes Zweit-) Fahrzeug ersetzt werden müsste, die Abwägung zwischen einem gebraucht gekauften PKW und einem Wiederaufleben des Abos.

  3. Hallo,

    1) ja, ich habe bis zum Ende zugehört.
    2) ja, ich fand es langweilig (aber wenigstens kann ich danach gut schlafen).

    Langweilig fand ich es, weil mich die Kosten eines Clio’s gar nicht interessieren – genau wie mich ein Clio gar nicht interessiert.
    Ebenfalls interessieren mich die Kosten meines gebrauchten Mercedes C 180 auch nicht (weil ich die Kosten kenne) – genau wie mich mein emotionsbefreiter C 180 eigentlich auch nicht interessiert. Er fährt einfach (offensichtlich, weil er gut gewartet wird). Unerwartetes in den vergangenen 100.000 Kilometern: eine durchgebrannte Sicherung. Damit langweile ich jeden.
    Positive Mobilitätsemotionen erzeugt mein Motorrad – obwohl ich auch hier die Kosten kenne. Für Emotionen zahle ich gerne, solange sie mir nicht im negativen Sinne den Schlaf rauben.

    Interessiert hätten mich deshalb die Kosten eines Lotus oder eines Porsches, genau wie mich eigentlich die beiden Autos (von Sebastian) interessieren. Eine echte Geschichte bezüglich der konkreten Kosten eines sportlich bewegten Porsches, die hätte mir den Schlaf geraubt. So ein älteren sechs Zylinder Boxter, den hätte ich wirklich gerne, davon träume ich manchmal …

    Übrigens: die Folge mit Kristian Köhntopp hat mir im positiven Sinne den Schlaf geraubt. Tolle Geschichte, über die Botschaft von Kristian Köhntopp denke ich noch immer viel nach.

    Friede, Liebe – und Harmonie

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