Folge 7: SUVs sind gelebte Demokratie! Und: BMW R 1250 GS Adventure & R 1250 RT

Folge 7: SUVs sind gelebte Demokratie! Und: BMW R 1250 GS Adventure & R 1250 RT

Wir philosophieren über den (Un)Sinn von SUVs, über die vermeintlich rationalen Rechtfertigungen und warum unsere Demokratie auch SUVs aushalten muss. Außerdem sind wir BMWs 1250 ShiftCam-Boxer in unterschiedlichen Motorrädern gefahren: Clemens meckert über die Touratech-Alubüchsen an der R 1250 GS Adventure, Sebastian über peinliche Infotainment-Patzer in der R 1250 RT. Außerdem finden wir heraus, dass Kias gut sind.

Hauptthema: SUVs

Range Rover Sport SVR
DER SUV: Range Rover Sport SVR

Wir sprechen über SUVs – endlich! Und wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erkannt hat, gehören die Dinger verboten! Deshalb finden wir heraus, welche am coolsten, welche am doofsten und welche am verbotetesten sind. Wir finden heraus, was nach den SUVs kommt und was SUVs mit gelebter Demokratie zu tun haben.

Disclamer: auch wenn unser Thema aktueller nicht sein konnte, entstand die Aufnahme vor den Ereignissen in Berlin.

Clemens fährt BMW R 1250 GS Adventure mit Touratech-Zusatzgewichten

Clemens war für einen Infotainment-Test unterwegs mit der dicken GS, der BMW R 1250 GS Adventure. Natürlich mit Alu-Eimern von Touratech, die nach kürzester Zeit qualitative Mängel offenbarten.

Sebastian fährt BMW R 1250 RT

Und als hätten wir uns abgesprochen, war Sebastian mit der Reise-Inkarnation des ShiftCam-Boxers unterwegs, nämlich der R 1250 RT. Wir klären, warum sich damit wunderbar touren lässt, warum wir bei dem Ding an den Film Independence Day denken müssen und warum man im 24.000-Euro-Motorrad mit H4-Beleuchtung noch ein 70-Euro-Adapterkabel braucht, um an einem digitalen USB-Anschluss ein digitales Musiksignal in ein analoges zu konvertieren.

Bis die Koffer schleifen: BMW R 1250 RT

8 Gedanken zu „Folge 7: SUVs sind gelebte Demokratie! Und: BMW R 1250 GS Adventure & R 1250 RT

  1. gar keine Freude ohne Spritverbrauch? Da quälte sich also die Menschheit 4 Millionen Jahre lang freudlos vor sich hin, bis endlich jemand auf die Idee kam, dass es geil ist alte Bäume zu verbrennen. Ja, blöde, dass man nur mit fahren Spaß haben kann.

  2. Auch wenn Ihr den halben Liter Mehrverbrauch bei kleinen SUV aufgezeigt habt. Ich finde es relativ egal, ob jemand einen Golf, Touran oder Tiguan fährt. Viel mehr finde ich Motorleistungen von deutlich jenseits der 150 kW hinterfragbar. Ob 300 kW jetzt in einem X5 oder in einem M3 stecken ist vergleichsweise unerheblich.

    Da solche Fahrzeuge allzu häufig als Firmenwagen auf die Straße kommen, ärgere ich mich nicht nur für die Umwelt, sondern auch als Steuerzahler. Der diese in jeder Beziehung überdimensionierten Vehikel kräftig mitfinanzieren muss.

    Derzeit beträgt unser CO2-Ziel für PKW 95g CO2/km. Warum nicht dieses Ziel auch für die Anerkennung als Betriebsausgabe festlegen? Die tatsächliche Fahrleistung muss dem Finanzamt bei der Steuererklärung nachgewiesen werden. Alles was darüber hinausgeht ist Privatvergnügen und muss aus versteuertem Geld bezahlt werden und berechtigt auch nicht zum Vorsteuerabzug. Damit wäre dann auch die Möglichkeit raus, Plug-in-Hybride ausschließlich als Steuersparmodell zu nutzten. Denn das Finanzamt rechnet bei meinem Modell nach dem tatsächlichen Spritverbrauch ab.

    1. Da bin ich grundsätzlich voll bei Dir. Tatsächlich wollten wir den Mehrverbrauch einfach erwähnt haben, sehr nennenswert fällt er bei den meisten Fahrzeugen nicht ins Gewicht.

      Den Vorschlag, das CO2-Ziel als möglichen Faktor für die Versteuerung heranzuziehen und das vom Realverbrauch abhängig zu machen, finde ich tatsächlich sehr spannend! Der Nachweis ist natürlich nicht einfach. Über Kombination Belege + Fahrtenbuch ginge das zwar theoretisch, der Aufwand wäre allerdings enorm. Was ja nicht heißt, dass sich nicht Wege finden ließen, um das irgendwie heranzuziehen. Der Verbrauch wird zwar schon über die Steuern auf Kraftstoffe besteuert, tatsächlich würde es aber die Abzugsfähigkeit angehen und damit auch einen wichtigen Markttreiber in Deutschland – den Flottenmarkt – ernsthaft beeinflussen. Ich mag die Idee!

      1. Es gibt doch genug Belege, die man dem Finanzamt ebenfalls vorlegt (z.B. Werkstattrechnungen, Hauptuntersuchung, Fahrzeugverkauf/-Rückgabe, ggf. sogar die Quittungen der Tankkarte) aus der der jeweilige Kilometerstand hervorgeht. Daher sollte das ohne nennenswerte zusätzliche Bürokratie gehen.

  3. Finde den Podcast bisher super. Angenehm zum hören. Zu dieser Lautstärketafel in der Eifel hatte ich plötzlich Kommentarbedarf. Der Wert in dem Ding ist niemals praxisnah. Ich hörte denn haben sie die Bewohner beim Bürgermeister o.ä. erwünscht. Selbst mit meiner CB500F die ich mal hatte konnte ich die Tafel auslösen. Ein Witz! Nur um hohe Zahlen von Auslösungen zu sammeln!? Fahre ich mit meiner 690 Duke vorbei mit 3000 Umdrehungen konstant bei 50 löst sie aus. Logisch, dass sie dann erst Recht auslöst wenn ich auf die erlaubten 70 beschleunige. Die Tafel ist mal wieder nur ein Zeichen der Schikane die uns Moppedfahrer auch oft erreicht. Bauartbedingt sind sie nunmal lauter. Dann muss es schon komplett ohne Verbrenner sein, aber der Mercedes AMG vor mit löst sie nicht aus, da die Klappe zu ist und eine Kurve weiter ballert das Ding die 100dB aus dem Fahrzeugschein raus. So genug über die Tafel gerantet!

    1. Den Eindruck hatte ich allerdings auch, da muss ich Dir Recht geben 😉 Die Dinger scheinen mir sehr zufällige Messergebnisse zu würfeln. Interessant wäre ja, welche Daten die Dinger tatsächlich aufzeichnen und vielmehr: welche Schlüsse dann daraus gezogen werden.

      Und nebenbei: Danke für das positive Feedback! 🙂

      1. Gerne! 🙂

        Absolut! Denke, wie gesagt, dass es eher ein Wunschwert ist! Ich denke auch, dass dort mehr Transparenz nötig wäre! Nur diese Tafeln und dann wird nachher behauptet jedes Motorrad fährt dort zu laut vorbei! Heute schon wieder konstant mit 50 bei 4t Umdrehungen ausgelöst. Naja! Die Tafel triggert mich jedes Mal. 😀

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